Donnerstag, 26. April 2018

Bischof Bode: Wir wollen die Priesterweihe für viri probati.

Maike Hickson berichtet bei OnePeterFive über die Wünsche der Deutschen Bischofskonferenz nach Aufhebung des Zölibats.
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"VIZEPRÄSIDENT DER DEUTSCHEN  BISCHOFSKONFERENZ:  WENN DER PAPST VERHEIRATETE PRIESTER FÜR DAS AMAZONASGEBIET ZULÄSST, WOLLEN WIR DIE AUCH"

"Der Vizepräsident der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Franz-Josef Bode, verkündet jetzt, daß die deutschen Bischöfe den Papst ebenfalls um eine spezielle Genehmigung zur Weihe von "viri probati" (verheiratete, zuverlässige Männer, die zu Priestern geweiht werden) in Deutschland bitten würden -oder bitten sollten-, falls er beschließen sollte, das nach der kommenden Amazonas-Synode in Rom 2019 für die Amazonas-Region zuzulassen.

Am 23. April, hat der deutsche Sender ARD eine  Dokumentation zum Thema Priestermangel mit dem Titel "Kirche ohne Priester" gesendet. In dieser Dokumentation hat Bischof Bode eine wichtige Aussagen im Hinblick auf das Thema Priesterweihe von viri probati gemacht.
Die website def DBK "Katholisch.de" berichtet mit diesen Worten 
Nach diesem Bericht erwartet Bode, "daß die DBK den Vatican um die Zulassung einiger verheirateter Priester bitten wird" sollte Papst Franziskus "nächstes Jahr die Ordination von "viri probati" zulassen."
Weiter nach dem Artikel von Katholisch.de fügte Bischof Bode dann hinzu, daß wenn es diese Möglichkeit irgendwo anders in der Welt geben und das grundsätzlich möglich werden sollte, sollte das auch in Situationen möglich sein, wo es andere Notwendigkeiten gibt, die aber ebenso groß seien,"
Der deutsche  Bischof erklärte auch, daß es verschiedene Gründe für eine solche Zulassung von "viri probati" zum Priesterum geben könne, wir aber immer noch "auch darum bitten müssen. Das ist sehr klar."

Diese Statements kommen an der Schwelle zu einer größeren Kontroverse, die Bischof Bode zu Beginn des Jahres ausgelöst hatte, als er vorschlug, homosexuelle Paare zu segnen.
Mehrere hochrangige Prälaten, unter ihnen Kardinal Gerhard Müller, Erzbischof Chaput und Kardinal Paul Josef Cordes erhoben daraufhin ihre Stimme und widersprachen- mit der Folge, daß Kardinal Reinhard Marx, der Präsident der DBK, der diese Idee zuerst selber unterstützt hatte, in dieser Sache einen Schritt rückwärts machte und sagte, daß es bisher nur eine Kommission gäbe, geschaffen um das Thema der pastoralen Versorgung von Homosexuellen in der Kirche zu diskutieren.


Bischof Bode selber hatte bereits 2017 den Gedanken unterstützt, verheiratete Priester zum Priestertum zuzulassen. Seine eigene Diözese Osnabrück hatte im letzten Jahr keine einzige Priesterweihe und deshalb stellte er die Frage, "ob Priestertum und Zölibat immer miteinander verbunden sein müssen." 
Den Priestermangel in seiner eigenen Diözese erklärte Bode dann außerdem mit "verschiedenen Veränderungen in der Gesellschaft."
Bode ist seit 1995 Bischof von Osnabrück und wurde im September 2017 von der DBK zum Vizepräsidenten gewählt."

Quelle: OnePeterFive, Maike Hickson

Mittwoch, 25. April 2018

Alder Hey: "sie vertuschen irgendetwas Großes".

Steve Skojec hat bei OnePeterFive eine eigene Mitschrift von einem Video-Mitschnitt eines Gesprächs wohl von Mitarbeitern des Alder-Hey-Krankenhauses veröffentlicht.
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"VIDEO AUS DEM ALDER HEY KRANKENHAUS: "SIE VERTUSCHEN  IRGENDETWAS GROSSES."

"Die katholische italienische website "La Nuova Bussola Quotidiana"  bringt heute exklusiv ein Handy-Video, das wie sie sagen, ein Gespräch zwischen mindestens 3 oder 4 nicht identifizierten Mitgliedern des Alder-Hey-Teams zeigt, die offensichtlich über die Situation von Alfie Evans diskutieren.

Das Video scheint heimlich aufgenommen worden zu sein und die akustische Qualität ist leider ziemlich schlecht. Mehrere Stimmen spechen mit starkem Akzent und oft durcheinander, was ein genaues Transskript schwierig macht.
LNBQ hat ein eigenes Transskript gemacht, aber bevor ich das für Sie übersetze, habe ich eine eigene Mitschrift gemacht. Ich habe auch eine etwas optimierte Audio-Version als MP3-file online gestellt.

Ich habe den auf dem Kontext beruhenden Eindruck, daß der Mann, der auf dem Video am häufigsten spricht, einer der diensthabenden Polizeioffiziere ist oder sogar ein Sicherheitsmitarbeiter des Krankenhauses- aber das kann man nicht mit Sicherheit sagen.
Er erwähnt die Möglichkeit, wegen dieses Gespräches, Probleme zu bekommen, "weil ich bin, was ich bin".

Die Frauen scheinen Details über Alfies spezielles Krankheitsbild zu kennen- eine fragt z.B. warum er keinen Katheter hat, was mich glauben läßt, daß sie zum Pflegepersonal gehören. Auch das ist schwer sagen.

Nichtsdestoweniger gibt es zwischen den Redenden eine Übereinstimmung, daß das Krankenhaus vielleicht etwas vertuscht, was erklären könnte, warum sie Alfie nicht zu einer Weiterbehandlung nach Italien gehen lassen. Die Gruppe scheint auch ein wachsendes Unbehagen an der Art zu  signalisieren, wie die ganze Situation gehandhabt wird und sie diskutieren mehrmals, ob sie "genug Leute sind" um etwas zu tun- was genau ist, nicht klar. Aber am Ende sprechen sie über Leute, die "getasert" (Elektroschocker) oder verhaftet wurden, was mich glauben läßt, daß sie über einen Ausweg für die Familie nachdenken.

(Während ich das schreibe, läuft eine neue Anhörung zur Feststellung, welche Schritte unternommen werden sollen, um Alfies Leben zu erhalten. Ein Vertreter der Italienischen Boschaft ist bei der Anhörung anwesend.)


Alfie. Europa-Parlamentarier: "Sie versuchen, ihn umzubringen"

Matt Drake vom Express kommentiert die jüngste Entwicklung in der causa Alfie und die beunruhigende Rolle, die das NHS, das Alder Hey und Richter A.Hayden dabei spielen.
Dabei bezieht er sich auf Aussagen von Steven Woolfe, der als Unabhängiger Repräsentant für Nord-Westengland im   Europa-Parlament sitzt.
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"SIE VERSUCHEN, IHN UMZUBRINGEN.  EUROPA-PARLAMENTARIER STEVEN WOOLFE KRITISIERT DIE BEHANDLUNG VON ALFIE EVANS SCHARF."

"Nach Ausagen des unabhängigen Abgeordneten des Europäischen Parlaments für Nord-West-England, Steven Woolfe, gibt es eine Entschlossenheit Alfie Evans zu töten, um ihn daran zu hindern, nach Italien zu gehen um dort möglicherweise eine lebensrettend behandeln zu werden.

"Alfies Eltern Tom und Kate Evans sind im letzten Jahr in einen Rechtsstreit mit dem Alder Hey-Krankenhaus verwickelt gewesen.

Das begann nachdem die Ärzte sagten, daß es "keine Hoffnung" für ihn gäbe und daß seinen "halbvegetativen" Zustand zu verlängern, "unmenschlich" sei.

Mr. Woolfe, der Alfies Eltern bei ihrem Wunsch das kranke Kind zur Behandlung nach Italien zu bringen, geholfen hat, sagt, daß "sie versuchen dieses Kind umzubringen".

In einem Gespräch mit BBC Radio London sagte der Europaparlamentarier: "Was wir wissen, ist, daß er 25 Stunden nachdem der Beatmungsshlauch entfernt wurde, allein atmet."

"Sie wollen ihn töten."
"In den ersten 6 Stunden haben sie ihm kein Wasser gegeben"
"Sie weigern sich, ihm Antibiotika gegen eine Brustentzündung zu geben und haben ihm 25 Stunden lang, nichts zu essen gegeben."
"Es gibt eine Entschlossenheit dieses Kind zu töten, um sicherzustellen, daß er nicht nach Italien kommt:"


Es sind Mörder

R. Cascioli kommentiert die aktuelle Lage in der causa Alfie in La Nuova Bussola Quotidiana und wählt dabei eine ungewohnt harte- allerdings der Sache leider angemessene -Sprache.
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ALFIES SCHLACHT

"MÖRDER: ES GIBT KEINE ANDEREN WORTE"

Mörder. Sie sind nur Mörder. Es gibt keine andere Möglichkeit sie zudefinieren. Ärzte, Richter, Politiker und auch Kleriker.
Alles Mörder.

Wer gesehen hat, was gestern passiert ist, wie Alfie trotz Abschaltung des Beatmungsgerätes weitergeatmet hat, und vorher wie er die Augen bewegt und auf Stimuli seiner Umgebung reagiert hat, kann sich diesem Beweis nicht entziehen, man  will ein klar lebendes Kind töten. Schwer krank, sicher. Fast ohne Hoffnung auf Heilung oder wesentliche Besserung, sicher. 
Aber er lebt. Ein Mensch, dessen Leben heilig ist.  Und sie wollen ihn töten.  Die Menschen wollen sich das nehmen, was Gott gehört. EIn Kind, das nur das Bedürfnis hat, LIebe zu spüren, die Liebe, die seine Eltern ihm immer gegeben haben. Eine Liebe die er selbst durch sein Dasein hervorgerufen hat.

Mit Alfie wollen sie ein Stück Liebe aus dieser Welt entfernen. Mit Alfie wollen sie auch die Hoffnung töten, jene Hoffnung die auch viele Kirchenleute nicht mehr zu haben scheinen.- angefangen mit den englischen. 


Aber die Liebe, die Alfie- mit Hilfe seiner unbezwingbaren Eltern Tom und Kate- in den Herzen von Millionen Menschen erwecken konnte, witrd nicht verloren gehen.Trotz der Dunkelheit, die Überhand zu nehmen droht, ist das Licht da, heller denn je. Für die, die es sehen und ihm folgen wollen."

Quelle: La Nuova BUssola Quotidiana, R. Cascioli  

Das Lied zum Tage



Die Strophe 6 lautet:
"Du bist das Siegeszeichen /
davor der Feind erschricket, /
wenn er es nur anblicket"


Dazu hat der bayerische Ministerpräsident Markus Söder heute folgendes gesagt:



und dazu getwittert:



1200 Antworten gibt es unter dem tweet - und man sieht, wieviele "Feinde" da wohl so erschrocken sind, dass sie wegen einer selbstverständlichen Sache sofort wieder Alarm schlagen mussten.
Heute abend in der BR-Rundschau hat dann der erste Kirchenvertreter (der Protestant Bedford-Strohm) sein Erschrecken kundgetan und immr wieder darauf hingewiesen, dass "das Kreuz doch ein Zeichen für Menschenwürde, Nächstenliebe und Humanität sei". Mehr ist ihm dazu nicht eingefallen.

Noch weniger allerdings fällt den Vertretern unserer Kirche dazu ein. Die scheinen allesamt noch in Schockstarre. Unser Erzbischof und DBK-Vorsitzende, der sonst wegen jeder unwichtigen Angelegenheit hinter die Mikrophone und vor die bereitstehenden Kameras strebt, arbeitet wohl immer noch an einer Formulierung und wir dürfen gespannt sein, was wir da demnächst zu hören kriegen. Schließlich trägt er ja das Kreuz auch lieber "in seinem Herzen" als vor seiner Brust.

Ich danke der bayerischen Regierung, dass sie mit dieser Anordnung unseren Glauben und unsere Tradition wieder in den Vordergrund gestellt hat. Als angenehmer Nebeneffekt zeigt sich, dass sich hier die demnächst wohl die Spreu vom Weizen trennt.

Dienstag, 24. April 2018

Heute vor 13 Jahren....

wurde auf dem Petersplatz die Inauguratiosnsmesse für Papst Benedikt XVI gefeiert.


         

Marco Tosatti zum Jahrestag des Völkermordes an den Armeniern

und über die Anerkennung des Massakers an den Armeniern als Völkermord, für den noch viel Raum bleibt. Aber es gibt- wie Tosatti bei Stilum Curiae schreibt- auch Hoffnungszeichen, daß sich in der Türkei diesbezüglich etwas bewegt.
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"VÖLKERMORD AN DEN ARMENIERN. EINHUNDERTDREI JAHRE
ZUVIEL FÜR EINE ANERKENNUNG."

"Am 24. April vor 103 Jahren begann der Völkermord an den Armeniern, der erste im Jahrhundert der Völkermorde.Hunderte Armenier, die in der Hauptsstadt des Reiches wohnten, wurden verhaftet und ermordet. Die aktivste und kreativste christliche Minderheit des Mittleren Ostens wurde vorsätzliche ausgelöscht.
1,2 bis 1,5 Millionen Menschen verschwanden nach einem langen Gewaltmarsch oder wurden an Orten ermordet, an denen die Armenier seit Jahrhunderten in Frieden gelebt hatten.

Es war ein Völkermord. Dieser Begriff wurde von Raphael Lemkon, einem polnischen Juristen jüdischen Ursprungs, Gelehrter und Experte für den Völkermord an den Armeniern 1944 geprägt- in seinem Buch "Herrschaft der Achse im besetzten Europa".
Seit einem Jahrhundert leugnen die türkischen Regierungen, daß es sich um einen Völkermord gehandelt habe und führen im Guten wie im Bösen, mit Überredung und Erpressung eine Verleugnungskampagne, die immer irrealer erscheint.
Aber in der Türkei kann das Sprechen über den Völkermord ins Gefängnis oder wie im Fall von Hrant Dink zum Tode führt.


Sandro Magister zur causa Alfie Evans

Sandro Magister hat bei Settimo Cielo die causa Alfie Evans in einer Chronologie zusammengefaßt
und gibt dabei auch Äußerungen mehr oder weniger Betroffener, wie z.B. der Englischen Bischofskonferenz oder einer Gruppe von Müttern ebenfalls schwerkranker Kinder- wieder.
Inzwischen hat Italien dem Kleinen und seinen Eltern die italienische Staatsbürgerschaft verliehen.
Das hat den Richter des Todes, Anthony Hayden nicht daran gehindert, die Abschaltung des Beatmungsgerätes anzuordnen,
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"ALFIE EVANS OSTERN. EINE VON TAG-ZU-TAG CHRONOLOGIE"

"Vor Ostern war die Fastenzeit. Es begann an diesem dramatischen 20. Februar, als der Oberste Gerichtshof in London beschloss, daß der kleine Alfie Evans, 22 Monate, erkrankt an einer unbekannten und unheilbaren neurologischen Krankheit und Patient im Alder Hey Kinderkrankenhaus in Liverpool, durch die Abschaltung seines Beatmungsgerätes getötet werden soll.

In das Urteil hat Richter Anthony Hayden als Rechtfertigung eine Passage aus der Botschaft zum Lebensende eingearbeitet, die Papst Franziksus am 7. November 2017 an Erzbischof Vincenzo Paglia, Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben schickte.

Kein Protest aus Rom über diesen Mißbrauch der Worte des Papstes. Es dauerte bis zum 8. März, bis sich auf der oberstene Ebene der Kirche eine kraftvolle Stimme erhob,- die von Kardinal Elio Sgreccia- 90, Bioethiker von internationalem Ruf und von 2005-2008 Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben.

Aber am 9. März stimmte Erzbischof Paglia in einem Interview mit "Tempi" dem Londoner Richtet in allem zu.

Die Tage gingen vorüber und die Mobilisierung zur Verteidigung von Alfies Leben wuchs- von Alfies Eltern Tom Evans und Katie James inspiriert- an, beide Anfang 20 -er Katholik, sie Anglikanerin.

Ostern kam und am 4. April, am Mittoch der Woche "in albis" brach Papst Franziskus sein Schweigen zum erstenmal mit einem Tweet: "Ich hoffe sehr, daß alle Notwendigedafür getan wird, um den kleinen Alfie Evans weiterhin mitfühlend zu begleiten."

Alfie: up-date

Mehr als 9 Stunden nachdem das Beatmungsgerät auf Anordnung von Nützlichkeits-Richter A. Hayden abgestellt wurde, lebt Alfie Evans und atmet selbständig.
Nachdem die Klinik in den ersten 6 Stunden eine Sauerstoffgabe verweigerte, danach Nahrung und Wasser, hat sie der Sauerstoffgabe dann zugestimmt. Nach langen Verhandlungen von Vater Tom Evans mit dem Arzt darf Alfie jetzt auch Wasser (!) bekommen.
Die Kinderklinik Alder Hey hatte für 7:00 Ortzeit eine Erklärung angekündigt, die bis jetzt auf sich warten läßt.
Das gesamte Geschehen läßt u.a. zumindest Zweifel an der bisherigen Diagnose und Therapie aufkommen.
Beten wir weiter darum, daß Alfie begnadigt werden möge und vielleicht sogar nach Italien ausreisen darf.

Montag, 23. April 2018

Neues up-date zu Alfie

Richter Hayden (der Alfies Leben für nutzlos befand) hat angeordnet, daß das Beatmungsgerät um 21:30 Ortszeit abgeschaltet wird. (hier also 22:30). In Groß-Britannien steht der Zeitpunkt unter Embargo. die Eltern haben Einspruch eingelegt.
Inzwischen wurde das Krankenhaus abgeriegelt. Alfies Zimmer wird von 30 Polizisten bewacht.

UP-DATE: mehr als 6 Stunden später atmet Alfie weiterhin allein.

Und das ist der "Herr über Leben und Tod"

Fundstück

gefunden bei domradio. de. unter dem Titel "Stürmischer Beifall in der Messe",

Die sterblichen Überreste des 1969 verstorbenen, früheren Erzbischofs von Prag, Kardinal Josef Beran, sind vom Vatican in den St. Veits-Dom nach Prag überführt worden und in der Agnes-Gruft beigesetzt worden. Damit wurde dem Wunsch des Bischofs entsprochen, der die letzten Jahres seines Lebens im Exil in rom verbracht hatte,

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Causa Alfie up-date

Tom und Kate Evans und ihrem kleinen Alfie ist die Italienische Staatsbürgerschaft verliehen worden, das Krankenhaus Bambino Gesú erwartet Alfie. Ein Arzt, der ihn nach Rom begleiten wird, wartet bereits seit einigen Stunden im Alder Hey Krankenhaus.
Hoffen wir, daß weder juristische noch diplomatische Finten das verhindern.

Zur Zeit findet in London am Obersten Gerichtshof eine Eilanhörung des Italienischen Botschafters mit Richter Hayden statt, der das Todesurteil gegen Alfie letztinstanzlich bestätigt hatte.

Father Hunwicke spricht

bei liturgicalnotes anhand der Vita von Papst Urban VI über Päpste mit persönlichen Fehlern- und wie oder ob man sie lowerden kann.
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                                  "URBAN VI..."
war der Papst dessen persönliche Fehler- einschließlich seiner jähzornigen Neigung seine Kardinäle zu foltern und hinzurichten, zum Großen Westlichen Schisma" führten.
Es gab ernsthafte Gründe zu vermuten. daß seine Wahl 1378 wegen der Ausübung von Zwang ungültig war: die Kardinalwähler waren während des KOnklaves in Gefahr gewesen, vom Römischen Mob in Stücke gerissen zu werden- und tatsächlich hat das nette keine CTS-Pamphlet von 1958, das die Päpsge auflistet und meinen Schreibtisch nie verlassen hat, festgestellt, daß seine Wahl "insgesamt als gültig betrachtet wurde" keine klingende Bestätigung aus ganzem Herzen....

Einige Monate später widerriefen die meisten Kardinale ihre Behauptung und erklärten die Wahl für ungültig.

Dennoch befindet er sich immer noch auf der Liste der echten Päpste und der Prälat Clemens VII -den die Kardinäle an seiner Stelle wählten- ist auf die Liste der "Gegenpäpste" verbannt worden.

Erst nach 1429, als Clement VIII abdankte, hatte die Christenheit endlich wieder nur einen Anwärter, der Anspruch auf den Stuhl Petri erhob.

Ein Schisma, das ein halbes Jahrhundert andauerte.

Warum erinnere ich Sie daran?

Weil manche zungenfertigen Leute in unserer gegenwärtigen Krise leichthin darüber sprechen, einen fehlermachenden Papst loszuwerden. Urban VI war sicher einer aus dem halben Dutzend der am meisten mit Fehlern behafteten Päpste, die es je gab, aber es war schwer die Zustimmung und die Mitarbeit sich seiner zuentledigen zu gewinnen.....nein -mehr als das, angesichts der Tatsache, daß er nie erfolgreiech abgesetzt wurde, muß man sagen : unmöglich.

Und während dieses halben Jahrhunderts gab es keinen unangefochtenen Papst. In der Tat von 1409 bis 1415 gabe es gleoichzeitig drei Prätendenten, die sich um die Catheda Petri stritten.

Ich fühle, daß das die ungeheuren Gefahren zeigt, Kirchenkrisen mit simplifzierenden Mitteln begegnen zu wollen.

Fiktive Lösungen für reale Probleme zu ersinnen, ist keine Antwort. Gebete und Zeugnis geben sind das Katholische Heilmittel."

Quelle; liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke 






R. Cascioli über die Wurzeln des Übels, die in England liegen.

Ricardo  Cascioli klärt seine Leser bei La Nuova Bussola Quotidiana in einem Leitartikel über die wahren Hintergründe des Todeurteils und des absoluten Willens, das Kind Alfie Evans zu töten, auf. Dabei verweist er auf die Ursprünge dieser "Kultur des Todes" in den Eugenischen Gesellschaften in Groß-Britannien, die jeder Nazi-Eugenik vorangingen und die bis heute unter anderem Namen weiterbestehen. LESEN!
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EUGENIK

"ALFIE WURDE "VERWORFEN". DIE WURZEL DES BÖSEN LIEGT IN ENGLAND." 
Im Zusamenhang mit dem Urteil im Fall Alfie haben viele an die Nazi-Gesetze erinnert. Aber das ist eine reduzierende Rekonstruktion,  weil der wahre Ursprung in den zu Beginn des Jahres 1900 aufblühenden Gesellschaften für Eugenik liegt. Und die sind noch sehr lebendig,

"Welchen Vorteil zieht die Menschheit von den Tausenden von Unglücklichen, die jedes Jahr auf die Welt kommen, von Taubstummen, von Idioten und von unheilbaren Erbkrankheiten, künstlich am Leben gehalten, bis sie erwachsen werden? ... Welcher immense Klumpen von Leid und Schmerz ist für die unglücklichen Kranken selbst ein unermesslicher Klumpen von Leid und Schmerz, was für ihre Familien unschätzbare Summe von Sorge und Schmerz, was für private Verluste und Kosten für den Staat auf Kosten der Gesunden! Wie viele Leiden und wie viele dieser Verluste könnten vermieden werden, wenn man sich schließlich dazu entschließen würde, das völlig Unheilbare von ihrem unbeschreiblichen Leiden mit einer Dosis Morphium zu befreien.

So mancher könnte denken, daß diese Worte von irgendeiner Nazi-Größe formuliert wurden, Nein, sie wurde lange vor dem Nazitum gesagt, und man findet sie im1904 von Ernst Haeckel geschriebenen  Buch "Das Geheimnis des Lebens" . Der ist als Begründer der Ökologie bekannt und war enthusiastischer Schüler Darwins und seiner Theorie der natürlichen Selektion.
Und auch von Francis Galton (1822-1911), einem Cousin Darwins und Vater der Eugenik.
Galton führte die Theoris Darwins über die natürliche Auslese bis in die extremsten Konsequenzen und stützt sich dabei auch auf die kurz zuvor entdeckte Vererbbarkeit der Gene und stellte sich die Frage, "wie man diese Selektion dazu nutzen könnte, um die menschliche Rasse zu verbessern.

So entstanden die Eugenischen Gesellschaften zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Am Anfang sprach man vor allem von "positiver" Eugenik, vor allem durch die Förderung selektiver Ehen der besten Elemente der Gesellschaft. Aber sehr schnell ging man zu jener "negativen" über - dem Verbot für die Schwachen, sich zu vermehren.
Nicht zufällig wurden zwischen 1910 und 1925 eugenische Gesetze (mit Zwangssterilistion der "Ungeeigneten") in verschiedenen nordeuropäischen Ländern und großen Teilen der USA verabschiedet und in Kraft gesetzt,

Das ist das Bild, das dabei hilft, besser zu verstehen, was im Alder-Hey-Krankenhaus in Liverpool passiert, wo der kleine Alfie Evans wie ein "Verworfener" behandelt wird, der eliminiert werden muß.

Viele, die in diesen Tagen die abschreckenden Sätze der britischen Richter gelesen haben, haben an die Nazi-Gesetze zur Rassenselektion erinnert. Wenn das deutsche Regime auch die Möglichkeit hatte, bestimmte Ideen umzusetzen  ist es doch reduktiv und letzten Ende irreführend die eugenische Mentalität auf den Nazismus zu reduzieren.


Um 12:00 Ortszeit up-date

- 13:00 MEZ ist- wenn es nicht  noch ein Eingreifen in letzter Minute gibt-  die Vollstreckung des Todesurteils durch Ersticken am 22 Monate alten Alfie Evans angesetzt.
Begleiten wir den Kleinen und seine Eltern in dieser schrecklichen Stunde mit unseren Gebeten.

breaking:  Die Vollstreckung des Urteils ist um einige Stunden ausgesetzt worden.